Foto: (c) pexels-fauxels… sind die Ziele von Arqus, der Hochschul-Allianz von 9 europäischen Universitäten. Die Uni Graz geht nun mit Arqus und einer 14,4 Millionen-Förderung der EU in die nächsten vier Jahre und damit in die zweite Periode.

Zusammenschluss über den Kontinent verteilt

Mit einem Rekordbudget von 272 Millionen Euro fördert die Europäische Kommission 16 so genannte „Europäischen Universitäten“ für weitere vier Jahre. Das sind Zusammenschlüsse mehrerer, über den gesamten Kontinent verteilter Hochschulen. Darunter ist auch die Universität Graz, die als ein Mitglied von derzeit neun der Allianz Arqus angehört.

Talent- und Innovationsfonds

Das Ziel von Arqus: Forschende, Mitarbeitende und Studierende miteinander vernetzen, die Erfahrungen von NachwuchswissenschafterInnen verbessern, mehr gemeinsame Programme durchführen, innovative Lehre anbieten und sich in die Gemeinschaften vor Ort einbringen. Ein wichtiges Merkmal der neuen Förderphase ist die Einrichtung eines Talent- und Innovationsfonds für exzellente Studierende mit besonderem Augenmerk auf jene aus sozial schwachen Verhältnissen sowie auf vom Ukraine-Krieg Betroffene.

Viele Unis, viele Ziele

Arqus besteht ab September 2022 aus den Universitäten von Granada (Spanien), Graz (Österreich), Leipzig (Deutschland), Lyon (Frankreich), Minho (Portugal), Padua (Italien), Vilnius (Litauen) und Wrocław (Polen). Ihre Vision für 2032 ist die einer zukunftsorientierten, offenen, integrierten und forschungsgeleiteten Europäischen Universität. In den ersten drei Jahren wurde der Grundstein für die enge Zusammenarbeit gelegt. Unter den Boni für Arqus-Angehörige sind etwa die freie Mobilität zwischen den Partner-Hochschulen, gemeinsame Bildungs- und Personalentwicklungsangebote oder die geteilte Nutzung von Ressourcen.

Studierende gestalten mit

In den nächsten vier Jahren will Arqus sich noch intensiver den drängenden Themen unserer Zeit annehmen: Klimawandel und nachhaltige Entwicklung; Künstliche Intelligenz und digitale Transformation; sowie Europäische Identität und Kulturerbe. Im „Living Lab“ erarbeiten Forschende, Lehrende und Studierende gemeinsam Lösungsideen dafür. Insbesondere Studierende spielen in Arqus eine wichtige Rolle: Die „Student Agora“ bildet den Rahmen, indem sie Projekte zur Mitgestaltung der Welt von morgen entwerfen. Um diese Aufgaben zu erfüllen, wird Arqus unter anderem eine geteilte, virtuelle Lern- und Lehrplattform entwickeln.
Weitere Informationen zu Arqus auf der Website und im Mission Statement 2022-2032

Kontakt:
Mag. Victoria Reszler
Arqus-Projektkoordination an der Universität Graz
Tel. +43 (0)316 380 – 1071
E-Mail: victoria.reszler@uni-graz.at

(GZ)
Quelle: Universität Graz
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